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Süddeutsche Zeitung, 6.2.2014: Die Wiege des Glücks

Machen Kinder glücklich? Die meisten Deutschen erleben es als Erfüllung, Eltern zu werden. Erleichterungen, die der Staat ihnen zukommen lässt, steigern die Zufriedenheit zusätzlich. Warum werden dann so wenige Babys geboren?  Weiterlesen… 

Kommentar: Mit den „Erleichterungen“ ist es nicht weit her. Noch immer werden Eltern finanziell dafür bestraft, wenn sie Kinder bekommen. Von einer echten Gleichstellung von Eltern und Kinderlosen sind wir noch sehr weit entfernt…

Wohlbefinden von Menschen mit und ohne Kinder

Originaltitel: Evaluative and hedonic wellbeing among those with and without children at home

Abstract

We document and interpret differences in life evaluation and in hedonic experience between those who live with children and those who do not; most previous literature has concluded that those with children have worse lives. For a sample of 1.8 million Americans of all ages, and without controls for other circumstances, we find little difference in subjective wellbeing between people with and without children. Among those most likely to be parents, life evaluation and all hedonic experiences except stress are markedly better among those living with a child.
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Los Mutti, renn – der Boss ruft statt dem Nachwuchs Bussi geben

Kein kleines Kind auf der Welt würde, wenn man es fragte, dafür sein, morgens von den Eltern getrennt zu werden. Die Kleinen verstehen das alles ja gar nicht, sie begreifen nicht, dass Mami (ja, ja, oder auch Vati) es später wieder abholen wird. Aber man fragt sie ja nicht. Familienpolitik in Deutschland, das ist Wirtschaftspolitik, sonst nichts.
ein Beitrag auf „focus online

Unterm Strich lebe selbst eine durchschnittlich verdienende Familie, sobald sie zwei und mehr Kinder hat, unter dem Existenzminimum

Deutschland betreibt Raubbau an der Zukunft: „Wir haben heute eine doppelte Kinderarmut: Seit 1965 hat sich die Zahl der geborenen Kinder halbiert. In der gleichen Zeit ist die Zahl der Kinder, die in Armut leben, um das 16-Fache gestiegen.“
Der Staat besteuere bei Familien deren Existenzminimum. Die jährlich 38 Milliarden Euro Kindergeld seien keine staatliche Wohltat, sondern die Rückgabe von Diebesgut.
Der Vorsitzende Richter am Hessischen Landessozialgericht in Darmstadt, Jürgen Borchert im Interview mit „idea“.

neue Studie: Jede vierte Mutter bevorzugt es, sich vollzeitlich um die Familie zu kümmern

Die Resultate einer europaweite Studie vom Mai wurden bislang von Medien und Politik nicht zur Kenntnis genommen: Sie passen nicht ins Bild der modernen Frau, das gemeinhin gilt.

Nur elf Prozent der Frauen mit Kindern wünschen sich eine Vollzeit-Erwerbstätigkeit. Das ist eines der (eigentlich wenig) überraschenden Ergebnisse einer europäischen Mütter-Studie. 63 Prozent würden gerne eine Teilzeitstelle mit der Erziehungsarbeit kombinieren und jede vierte Mutter bevorzugt es, sich vollzeitlich um die Familie zu kümmern.

Studie
Was Mütter in Europa wirklich wünschen

100-Tage-Bilanz eines Großprojekts: zu viele Krippen

Monatelang wurde davor gewarnt, es gebe nicht genug Krippenplätze. Die Zahl der Plätze wurde dann fast verdreifacht. Jetzt zeigt sich: Das war Hysterie. Was uns nicht daran hindert, noch mehr Geld in die Krippen zu pumpen.

Das Schönste an dieser Art Planwirtschaft: Die Leerstände stören die Akteure nicht. Denn, da sind sich die Politiker einig, ziehen sie das Angebot, also eine Krippe, erst mal hoch, dann regelt sich das mit der Nachfrage von alleine. Jeder Neubau fördere die Stimmung zugunsten der außerhäusigen Versorgung, glaubt die Politik. Ob das sinnvoll ist, wird nicht weiter hinterfragt. Man nennt es „familienpolitischen Fortschritt“, wenn ein Kind früh von der Mutter getrennt wird. Und stimmt das Volk in seiner Mehrheit nicht dieser Meinung zu?

Von Georg Meck in der „faz.net“ vom 16.11.2013

Resilienz – Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft

Als Gegengewicht zur umfangreiche Forschung, welche sich mit psychischen Störungen und ihren Ursachen beschäftigt, geht die Resilienzforschung der Frage nach, was Menschen auszeichnet, die trotz widriger Bedingungen gegenüber negativen Einflüssen Widerstand leisten und nicht daran erkranken und entgleisen, sondern daran vielleicht geradezu wachsen.

eine Buchbesprechung von Burghard Behncke/ 12.11.2013

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Ehe- und familienbezogenen Leistungen – inkompetent und teuer

Auf einer Fachveranstaltung des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands am 23. Oktober 2013 in Berlin übte Familienexperte und Vorsitzender Richter am Hessischen Landessozialgericht Jürgen Borchert mit deutlichen Worten Kritik an der 13 Millionen Euro schweren “Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen” durch mehrere Wirtschaftsinstitute. Diese hätten “156 Leistungen mit einem Volumen von insgesamt 200,3 Milliarden Euro” ausgemacht, was schon deswegen absurd sei, weil Familien den Löwenanteil der ihnen gewährten “Leistungen” aus eigener Tasche bezahlten.
eine Pressemeldung auf „OnPrNews.com