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„Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern“

Eltern, die viel zu höflich sind. Kinder, die süchtig nach Lob werden. Und Familien, die das Glück erzwingen wollen. Der dänische Therapeut und Bestsellerautor Jesper Juul kennt sie alle.  -  Zeit

Kinder schauen lieber bei Erwachsenen als bei Gleichaltrigen ab

Mit gutem Beispiel voran – diese Regel gilt vor allem im Umgang mit Kindern. Denn wenn die Kleinen etwas Neues lernen, orientieren sie sich eher an Erwachsenen als an Gleichaltrigen, haben Forscher beobachtet. Das Vertrauen in die Vorbilder ist dabei enorm groß. – Spiegel Online

Der erste Gedanke – Frühkindliche Kommunikation und die Evolution menschlichen Denkens

Die Autoren legen ein wissenschaftliches Werk vor, das hohe Ansprüche an die Leser stellt. Der Kern ihrer Aussagen ist, dass Affekte und Emotionen wesentliche Grundlagen für die gesamte kindliche Entwicklung bilden. Auf diese aufbauend entstehen der erste Gedanke bis hin zu abstrakten kognitiven Leistungen, symbolisches Denken, soziales Verhalten, Kreativität und Persönlichkeit.

Die Autoren beschreiben sechzehn Stufen des emotionalen und intellektuellen Wachstums von der Geburt bis spät ins Erwachsenenalter hinein, in welchen die enge Verzahnung zwischen Emotionen und Verstand deutlich werden. In diesem Zusammenhang sind gerade die ersten Lebensjahre von hoher Bedeutung. Erfahren Säuglinge und Kleinkinder insbesondere von ihren Müttern Fürsorge, Liebe und Verständnis sowie Einfühlung in ihre Bedürfnisse und Gefühlswelt, so haben sie beste Voraussetzungen, die Stufen erfolgreich zu durchlaufen.

Ein Bogen der Evolution wird vom Rückblick auf die funktional/emotionale Entwicklung der Primaten über die frühesten Hominiden bis zu modernen Menschen gespannt.
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Babyjahre – Die frühkindliche Entwicklung aus biologischer Sicht

Dieser Klassiker eines Schweizers, Professors für Kinderheilkunde, gibt Eltern von Babys und Kleinkindern bis 24 Monaten sowie anderen Interessierten einen Überblick über die kindliche Entwicklung. Sie wird durchaus nicht auf biologische Aspekte beschränkt, sondern enthält auch zahlreiche entwicklungspsychologische Aspekte und darüber hinaus pädagogische Anregungen und Ratschläge.
Klar gegliedert werden, nach einzelnen Altersabschnitten gegliedert, neben den Entwicklungsbereichen Motorik, Sprache, Spiel, Beziehung und Wachstum auch essen und trinken, Schreiverhalten, das Schlafen sowie trocken und sauber werden angesprochen. Die Themen allein deuten schon auf eine praxisnahe Darstellung hin. Sie wird untermalt mit Bildern, kurzen Falldarstellungen, Grafiken und Statistiken sowie jeweils kurzen Zusammenfassungen. Die Eltern bekommen so eine gute Übersicht über die verschiedenen Entwicklungsbereiche ihres Sprösslings. Aber auch als Nachschlagwerk sowie als Ratgeber für spezifische Fragestellungen ist das Buch geeignet.

Largos Ratschläge für Eltern am Ende der Kapitel sind begründet und erscheinen umsichtig, liberal und kindzentriert. Dazu einige Bespiele:
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„Frankreich altert, Deutschland vergreist“

Die demographische Entwicklung in Deutschland und in Frankreich verläuft gegensätzlich. Während die deutsche Bevölkerung seit 2003 schrumpft, wächst Frankreich aufgrund seines Geburtenüberschusses kontinuierlich. – FAZ

Politik muss bei frühkindlicher Bildung nachsitzen

Längst ist bekannt, wie wichtig die ersten Lebensjahre für die Entwicklung eines Menschen sind. Eine Studie der Deutsche-Telekom-Stiftung bringt neue Bewegung in die Debatte um frühkindliche Bildung. Die Ergebnisse offenbaren schwere Versäumnisse und zwingen die Politik zum Nachsitzen. – Welt Online

Studie – PDF

Erbarmungslos: Die fatalen Wege der Familienpolitik

Der Ausbau der Kinderkrippen ist beschlossene Sache – aber werden dabei die Bedürfnisse von Kleinkindern berücksichtigt? Ein Gespräch mit dem Pädagogen, Erziehungsberater und Bestsellerautor Wolfgang Bergmann über die Situation von kleinen Kindern, Eltern und die aktuelle Familienpolitik. – Medienmagazin pro

Moll, Gunther, Dawirs, Ralph, Niescken, Svenja: Hallo – hier spricht mein Gehirn. – Eine Entdeckungsreise von der Zeugung bis zum Schulanfang

In leicht verständlicher und humorvoller Weise erzählt uns ein Embryo, dann ein Fötus und schließlich ein Baby und ein Kleinkind von seinem Aufwachsen im Mutterleib und dann in der Familie. Besonders hat er seine Gehirnentwicklung und damit seine neu entstehenden Möglichkeiten der Sinneswahrnehmungen, der Motorik, des emotionalen Ausdrucks sowie des Sozialverhaltens im Blick. Wir erfahren etwas über die Entwicklung und Funktionen von Stirn-, Scheitel-, Schläfen und Hinterhauptlappen, Mandelkern und limbischem System.

Der Leser staunt über die explosionsartige Vermehrung seiner Nervenzellen. Nach 4 ½ Monaten Schwangerschaft besitzt er bereits hundert Milliarden davon und muss sein gesamtes Leben damit auskommen. Das Gehirn bildet Verschaltungen (Synapsen) zwischen ihnen über die verzweigen Nervenzellenenden (Dendriten) aus. Da jede seiner Nervenzelle bis ins 2. Lebensjahr hinein Kontakt mit 10.000 bis 15.000 anderen herstellt, entsteht eine gigantische Menge an neuen Verbindungen.
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