Familienrechner

Faktencheck -

Die folgende Liste enthält einige häufig (auch in den Medien) gebrauchte Falschmeldungen, mit denen dem Volk suggeriert werden soll, der Staat „fördere“ Familien. (weiterlesen…)

Nein, Kitas sind nur bequem für Eltern, so Birgitta vom Lehn

Wer seine Kinder nicht in die Kita schickt, vermasselt ihnen die Karriere.So und ähnlich klingen neuerdings die Stimmen einiger Bildungsforscher.Befeuert werden sie durch eine Studie, die den Zusammenhang zwischen Kita- und Gymnasialbesuch festgestellt haben will. Manche versteigen sich nun gar zu der grundsätzlichen These, der Schulerfolg hänge vom Kita-Besuch ab – und zwar unabhängig, ob es sich um Migranten- oder Nichtmigrantenkinder handle. – Welt Online

Familie Lömker aus Schale lebt mit vier Generationen unter einem Dach

Rund 500 Mehrgenerationenhäuser in Deutschland wurden vom Aktionsprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) seit 2006 gefördert. Städte und Kommunen hoffen, zukünftig durch nachbarschaftliche Netzwerke, durch familiennahe und generationsübergreifende Dienstleistungen in diesen Einrichtungen finanziell entlastet zu werden. „Viele reden davon. Aber wir leben das von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt“, weist Reinhard Lömker auf eine Lebensform hin, die es in dörflichen Regionen durchaus noch gibt – auch ohne staatliche Förderung. – Ahlener Zeitung

Betreuungsgeld als erster Schritt zur Wahlfreiheit bleibt unverhandelbar.

19 familiennahe Organisationen und Experten unterstützen Bundeskanzlerin Merkel und Familienministerin Köhler in einem gemeinsamen Offenen Brief.

Die Unterzeichner, darunter Wolfgang Bergmann, Albert Wunsch, Christa Meves, Maria Steuer und Hedwig v. Beverfoerde erinnern an das Wahlfreiheits-Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Gleichzeitig warnen sie davor, das mit dem Kinderförderungsgesetz beschlossene Betreuungsgeld von 150 Euro ab 2013 für Eltern, die ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren selbst erziehen, weiter infrage zu stellen. Dies könnte zum Anlass werden, auch das bundesweite Krippenausbauprogramm neu zu diskutieren.

Die europäischen Nachbarn (Schweden, Finnland, Norwegen und Frankreich) wundern sich über die deutsche Geldmissbrauchshysterie. Dort werden mit nachhaltigem Erfolg erheblich höhere Betreuungsgelder an selbsterziehende Eltern gezahlt. (weiterlesen…)

Wie Frauen sich selbst ruinieren

Die feministische Idee gab den Frauen das Gefühl, alles zu können und zu wollen. Genommen hat sie ihnen aber die innere Ruhe. Die Töchtergeneration der Frauenbewegung setzt ihre Ansprüche an sich selbst gnadenlos hoch an. Für andere Formen von Leistung als beruflichen Erfolg ist kaum Platz. Welt Online

Frauen sind nicht gleichberechtigt, aber glücklich

Für Feministinnen ist die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht: Frauen verdienen weniger als Männer, und in Spitzenpositionen sind sie noch immer Exoten. Dennoch haben junge Frauen heute viel mehr Chancen als ihre Mütter – und ganz andere Prioritäten als die Gleichstellung von Mann und Frau. – Welt Online

Studie zum Betreuungsgeld: Deutscher Familienverband gibt Lesehilfe

Als ärgerlich und missverständlich bezeichnet der Deutsche Familienverband die Reaktionen auf die aktuelle ZEW-Studie zum Betreuungsgeld: „Es handelt sich um nichts anderes als eine volkswirtschaftliche Studie, die vom Bundesfinanzministerium in Auftrag gegeben wurde und nach den fiskalischen und arbeitsmarktpolitischen Auswirkungen des Betreuungsgeldes fragt, konkret danach, wie sich das Betreuungsgeld auf das Arbeitskräfteangebot auswirkt… – Deutsches Verbände Forum

Bildung braucht Bindung

Das Betreuungsgeld steht für die Balance für junge Familien, wenn es ab 2013 den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab dem ersten Geburtstag gibt. Der Rechtsanspruch isoliert führt über kurz oder lang zu einem Rechtfertigungsdruck für junge Eltern, die die Betreuung ihres Ein- bis Zweijährigen selber leisten wollen. Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Im Gegenteil: Bildung setzt verlässliche Bindungserfahrung zwingend voraus. Elternverantwortung, Zuwendung und persönliche Begleitung des eigenen Kindes darf nicht in den Gegensatz zu aushäusiger Betreuung gesetzt werden und darf eben auch nicht durch eine einseitige staatliche Lenkung abgewertet werden. – Südkurier

Der Krippenausbau verfehlt sein Ziel

Studie: Zahl arbeitender Mütter steigt kaum – Private Betreuungsangebote werden verdrängt – Die Welt